Vivantes Hauptstadtpflege eröffnet neuen Wohnbereich "Regenbogenbrücke" mit Palliativ-Pflegeschwerpunkt

Zur Versorgung schwer und unheilbar erkrankter Menschen eröffnet die Vivantes Hauptstadtpflege am 1. August einen speziellen Wohnbereich mit palliativem Schwerpunkt. Im Haus Ida-Wolff stehen dafür künftig 20 Pflegeplätze zur Verfügung.

Eine Brücke, die Himmel und Erde verbindet und in allen Farben des Regenbogens schimmert: Sie ist das Symbol und der Namensgeber des neuen Wohnbereichs im Hauptstadtpflege Haus Ida-Wolff. „Mit dem Angebot helfen wir Menschen, die an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden, ein möglichst beschwerdefreies Leben in einem angenehmen Umfeld zu führen“, sagt Dr. René Herrmann, Geschäftsführer der Vivantes Hauptstadtpflege. Dazu stehe den Gästen ein kompetentes Team aus Ärzten, Pflegern, Psychologen und Seelsorgern zur Verfügung. In der „Regenbogenbrücke“ werden darüber hinaus sowohl Physio- und Ergotherapie als auch das esoterische Konzept Reiki, die Bewegungslehre Kinästhetik und für Personen mit neurologischen Erkrankungen das Bobath-Konzept angewandt. „Neben einer Schmerz- und Symptomlinderung bei unseren Gästen kümmern wir uns in der ‚Regenbogenbrücke‘ auch um die Angehörigen und Wegbegleiter“, sagt Dr. Herrmann. Für sie sei eine gute psychologische Betreuung besonders wichtig. Gespräche im Trauercafé sollen helfen, den Verlust besser zu verarbeiten. Den Bewohnern und Angehörigen stehen nicht nur großzügige, besonders helle und wohnlich gestaltete Zimmer mit Balkon zur Ver-fügung, sondern auch ein schöner Garten. Der neue Wohnbereich ist Teil des Hauptstadtpflege Hauses Ida-Wolff in Neukölln, das Vivantes vor drei Jahren von der AWO übernahm.